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Psychotherapeutische Verfahren

Therapierformen


Heilpädagogik

Heilpädagogik versteht sich als eine wissenschaftliche Disziplin der Pädagogik. Sie beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit Menschen, deren Entwicklungen unter erschwerten Bedingungen verlaufen oder als solche gesehen und empfunden werden. Sie bezieht damit personale und gesellschaftliche Zusammenhänge mit ein. Heilpädgogik versucht, die Erschwernisse in ihren Zusammenhängen zu erkennen, zu deuten, zu erklären und mit den Betroffenen zu verändern.


Soziotherapie / Erlebnispädagogik

Die ästhetische Erziehung zählt zu den Inhalten der Heilpädagogik. Sie soll alle Bereiche der Betreuung durchdringen, ist zugleich aber auch ein eigenständiges Lern- und Erfahrungsfeld: Die Zweckfreie Betätigung in einem Umfeld, das mit einer Gruppe von Besuchern kollektiv gestaltet wird, die Übernahme alltäglicher Verrichtungen, die in einem Gemeinschaftsleben anfallen. Die pädagogischen Mitarbeiter sind ausgebildet, in der Kleingruppe reflektierend das jeweils problematische Verhalten situationsgerecht aufzugreifen und pädagogisch - therapeutisch einzuwirken. Zu der ästhetischen Praxis zählen auch bildnerisches Gestalten und künstlerisch - aktionistische Tätigkeiten.



Unsere Philosophie

Systemische Zusammenhänge:
Unter systemtherapeutischer Sichtweise werden die Dynamik unter den Bezugspersonen und die Problemanteile des weiteren Umfeldes analysiert. Dazu gehören sehr pragmatische Anteile, wie die räumlichen, zeitlichen und institutionellen Bedingungen im Lebensumfeld.


Einsatz körperorientierter Methoden:
Ohne nur das Defizit zu fixieren, kann es sinnvoll sein, einige Fähigkeiten zu fördern, um bestehende Hemmnisse in der sozialen Kompetenz zu lösen oder die Selbstkontrolle und die physiologische Selbstregulation zu verbessern.


Kommunikationstherapie:
Um mit dem Symptomträger als Partner kommunizieren zu können - das bedeutet ihn verstehen können und sich ihm (partnerschaftlich) verständlich machen können - muss man sich daran gewöhnen, sich auf seine Kommunikationsebene zu begeben ( wie zeitweise in der Spieltherapie). Dabei werden Widerstände gelöst und bei der sich entfaltenden Dynamik die Auseinandersetzungsbereitschaft der Bezugspersonen deutlich verändern.


Therapie des Symptoms:
Bevor beim Symptom direkt therapeutisch ( z.B. Verhaltenstherapie ) interveniert wird, werden zunächst die Effekte der anderen Strategien abgewartet.


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